„Schon gehören die offenen Weinkeller wieder der Vergangenheit an“

… schreibt Urs Bolliger von Swiss Wine und Organisator dieser Tage. Und weiter …

„Nach unserer Auswertung können wir eindeutig sagen: Man hat unsere Kampagne für den Deutschschweizer Wein mit über 7 Mio. Kontakten wahrgenommen. Auch wenn auf den Betrieben nicht so viele Besucher kamen wie normalerweise im Mai, so wurden die Deutschschweizer Konsumenten auf neuen Kanälen mit einer neuen Sprache angesprochen und auf das vielfältige Angebot aufmerksam gemacht.“

Offene Weinkeller: Augenschein in Muttenz

Den Corona-Vorbehalten und -Einschränkungen zum Trotz, hat landesweit am 1. und 2. August der Tag/die Tage der „Offenen Weinkeller“ stattgefunden. Es konnte verständlicherweise nicht mit demselben Auflauf gerechnet werden wie in „normalen“ Jahren. Zudem war der Samstag fast etwas zu heiss, um sich ins Freie zu begeben. Doch dort, wo man sich in die kühlen Keller begeben konnte, war es dann zugleich Erlebnis und Erholung.

Bei einem Augenschein in Muttenz konnten im Weinkeller von Pascal Stocker wunderbare und perfekt gekelterte Weine gekostet werden. Der Bio-Betrieb beschränkt sich auf ein straffes Sortiment, aber dessen Qualität ist unerwartet hochstehend.

Der neue Barrique-Keller vom Weingut Jauslin ist bestimmt schon ein High-Light in Muttenz. Viele (vermutlich einheimische) Besucher wanderten am Sonntag in Richtung Weinkeller, um diesen „Tatort“ zu besichtigen und um Weine zu degustieren, an denen es einfach nichts aussetzen gibt – aber das ist ja keine neue Erkenntnis.

Es darf festgestellt werden, dass dieser Anlass den teilnehmenden Betrieben in dieser harten Corona-Zeit nicht nur zusätzlichen Umsatz, sondern auch viel Sympathie und Anerkennung beschert hat. Der „Mut zur Sache“ hat sich ausbezahlt.