Ein warmer und sonniger Donnerstag-Abend erwartete uns zum Rebgang in Zwingen im Laufental.
An einem schattigen Plätzchen begrüssten uns Paul Leisi, Präsident des WPV, Urs Weingartner, Rebbaukommissär vom Ebenrain und der Gastgeber Jörg Thüring.

Alle Fotos: Adrian Jauslin – zum Vergrössern anklicken

In Zwingen – das Dorf an der Birs, das 1978 noch zum Kanton Bern gehörte (wer weiss das noch!) – bekam der Rebbau anfangs der Neunziger-Jahre wieder Aufschwung, nachdem Fredy Müller am Südhang eine grössere Fläche mit Blauburgunder und Riesling-Sylvaner anpflanzte.
Wie aus der Geschichte der Rebzunft zu Ramstein hervorgeht (Website), übernahm diese den Rebberg von Müller. Der Grossteil der rund 3,5 ha Teil wurde später von Jörg Thüring gepachtet und bewirtschaftet.

Seither hat sich viel im Rebberg viel geändert: erst kürzlich wurde der untere Weg neu erstellt, die steilsten Hänge etwas ausgeglichen und mit neuen Sorten bepflanzt und es sind auch alternative Anbaumethoden vorgesehen. Somit wurde für die Zukunft eine vielversprechende Bewirtschaftung geplant und geschaffen.

Jürg Thüring (auf dem Bild links) führt uns durch den etwas über 2 ha grossen Rebberg von Zwingen und zeigt uns die (ur)alten Rebstöcke der traditionellen Rebsorten, aber dann auch die zum Teil erst kürzlich gepflanzten „modernen“ Sorten.

Im Rebberg „Hard“ wachsen folgende Reben:

  • Riesling x Sylvaner
  • Blauburgunder
  • Chardonnay
  • Cabertin
  • Regent
  • Cabernet  Jura
  • Merlot
  • Cabernet Blanc

Beim Apéro (offeriert von Jörg) geniessen die Besucher den weiten Blick ins Laufental.

Wie am Rebgang üblich, berichtet der Rebkommissär beim anschliessenden Imbiss (offeriert vom WPV) über meteorologische Einflüsse, über pflanzenbauliche Abläufe während des Jahres und von Pflanzenschutzmassnahmen (Mehltau, KEF, Wespen, Vergilbung etc.)
Die „Rebzunft zu Ramstein“ hat den ganzen Anlass tatkräftig unterstützt – besten Dank!

Der Bericht der bz hier …