Zum Weinjahr 2025: Gute Qualität – mengenmässig bescheiden.
Zur Staatsweinkürung 2026: Vorstellung der 12 Nominierten

Lange standen die quantitativen Aussichten sehr gut: Nicht zu früher Austrieb, kaum Spätfröste sowie wenig Krankheitsdruck haben bezüglich Erntemenge hohe Erwartungen geweckt. Doch die Kratten wurden letztendlich im Herbst doch nicht übermässig voll ….

Der ausgewählte Ort für die Medienorientierung war bei …

Baselbieter Weingalerie

Peter Bisang führt die Baselbieter Weingalerie in Aesch seit rund einem halben Jahr und ist mit dem Geschäftsgang voll zufrieden. In den Gestellen liegen vor allem regionale Weine, aber auch einige aus dem nahen Ausland – bereit für spontane Einkäufe oder organisierte Degustations-Runden.

Andreas Buser begrüsst in seiner Funktion als Präsident des Weinproduzentenverbandes zahlreiche Journalisten von Printmedien, SRF-Radio und Telebasel und moderiert anschliessend das Programm. Das Weinjahr 2025 sei geprägt gewesen von den «Launen der Natur». Aber die Winzer von heute wissen heute gut damit umzugehen, haben sie doch moderne Hilfsmittel wie Wetterprognosen, Agrometeo, Pflanzenschutzmittel und auch moderne, effiziente Maschinen und Geräte sowie Online-Hilfen.

Urs Weingartner verschafft den Anwesenden einen Überblick auf das vergangene Jahr. So startete das Jahr ausgesprochen vielversprechend. Ein optimaler Frühling und Sommer sorgte für eine sehr frühe Reife, wurde dann aber von einem nassen Herbst abgelöst, der die zweite Hälfte der Ernte verzögerte, mit entsprechenden Fäulnisproblemen. Die Pilzkrankheiten konnten im Sommer gut kontrolliert werden, doch mehrere stärkere Hagelschläge bis in den Herbst dezimierten die Erntemengen je nach Region beträchtlich. Die Kellermeisterinnen und Kellermeister waren gefordert. Die eher kleinere Ernte betrug 750 Tonnen, also gut 50 Tonnen weniger als der 10-Jahresdurchschnitt der bei rund 800 Tonnen liegt. Wer den ausführlichen Bericht lesen möchte: hier der Bericht …

Zum aktuellen Thema «Rückgang im Weinkonsum» meint Urs Weingartner, dass unsere Weinbauern mit ihrer konsequent verfolgten Qualitäts-Strategie absolut mit dabei sind. Im Gegensatz zu unseren Nachbar-Ländern ist bei uns von Rebstöcken-Ausreissen noch keine Rede.

Zur Frage, wie man Traubengut verwertet, das kurz vor der Ernte verhagelt worden ist (wie 2025 in Sissach, Ormalingen, Maisprach, Buus), antworten unsere Fachleute Ueli Bänninger und Urs Jauslin: Weisse Trauben lassen sich – wenn sie einigermassen reif sind – sofort abpressen, bevor die Essigbildung oder Botrytis sich breitmachen. Die roten Trauben lassen sich bis zur Ernte mit Kaolin-Spritzungen schützen, werden aber dann besser zu Rosé-Weinen oder Schaumweinen verarbeitet.

Zu den nominierten Weinen für die Staatswein-Kürung 2026

Hier die die Liste der 12 Nominierten …

Die Medienvertreter nehmen dieses Thema – übrigens jedes Jahr – immer gerne auf. Schliesslich ist das etwas «greifbares», das sich sogar fotografieren oder filmen lässt. Andreas Buser erzählt, dass die fünf Degustatoren mit den 69 eingereichten Weinen ziemlich beansprucht wurden. Sie hielten fest, dass unsere Weine eine sehr gute Qualität aufweisen, und so auch mit Weinen aus der Bündner Herrschaft problemlos mithalten könnten.

Hier ein Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung …
Hier der Beitrag von Telebasel …

 

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