Rege Teilnahme – viel Arbeit für das Degustatorenteam

Die Staatsweinkürung rückt näher und das Organisatios- und Helferteam hatten am 13. Mai alle Hände vollzutun, um die Vordegustation, logistisch und technisch über die Bühne zu bringen. In der Vordegustation werden jeweils die von den Weinproduzent:innen eingereichten Weine – es waren heuer 69 (!) – in den Kategorien Weissweine, Roséweine, Rotweine und Schaumweine durch ein professionelles Team (vor-)degustiert. Aus jeder Kategorie werden dann die 3 mit der höchsten Punktezahl als «Nominierte für den Staatswein» ausgewählt. Die insgesamt zwölf Glücklichen werden an der Staatsweinkürung vom 19. Juni im Schloss Ebenrain teilnehmen, um mit einer 33,33%-Chance in ihrer Kategorie zu gewinnen.

Und so lief der Marathon ab

Wie üblich fand der Anlass im Bad Bubendorf statt. Nach kurzen Begrüssungen an die Adresse des 5-köpfigen Degustatoren-Teams gings dann auch gleich zur Sache. So wurden durchgehend von 9h00 bis 14h00 die 69 verhüllten Flaschen – eine nach der andern – in den Raum getragen, den Degustatoren eingeschenkt und diese durften ihre «folgenschweren» Eindrücke und Entscheidungen, erfasst mit den Augen, mit der Nase und dem Gaumen mit der bewährten «Kreuzli-Technik» aufs Bewertungsblatt übertragen.

Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Nicolas Neuhaus erläutert zu Beginn das bei uns übliche Ablauf-Prozedere dieser Degustation, weil doch auch wieder neue Gesichter mit dabei sind.

Die Flaschen stehen im angrenzenden Raum bereit …

… um von Jeannette Imhof für die Blinddegustation in Schwarz gehüllt zu werden.

Nicolas Neuhaus schenkt ein – sage und schreibe rund 350 mal!

Thierry Wins (Agroscope, Wädenswil): der Kritische mit sehr viel Erfahrung.

Susi Steiger-Wehrli (Wehrli Weinbau AG, Küttigen): bringt ihre önologischen Kenntnisse ins Spiel.

Charles Steiner (Weingut Krebs, Twann): Springt für seine Schwiegersohn Andy Krebs ein und bewegt sich mit seinen Bewertungen gekonnt im Mittelfeld.

Gloria Flury (Sommelière im Restaurant Schlüssel, Mels): Findet an jedem Wein noch etwas Gutes.Vermutlich, weil sie unsere Weine einfach liebt.

Marvin Fürst (Weinbauer, nächstens auf dem elterlichen Weingut Fürst, Hornussen): der junge Vollblut-Praktiker mit dem guten Gespür für Sortenweine.

Andreas Buser (Präsident WPV): übernimmt die ausgefüllten Bewertungsformulare und transferiert die Kreuze (total rund 3500) ins digitale Format.
Jeder Teilnehmer wird das Bewertungs-Resultat seines eingegebenen Weines (oder mehreren) zugeschickt bekommen.

Endlich – um 14h00, nach anstrengender Arbeit, gibts zum Abschluss ein verdientes Mittagessen.

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